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Kathi-Bräu-Chef Sepp Schmitt ist tot

 

Er war seit dem Tod der namensgebenden Wirtin Kathi Meyer der Chef der bekannten Kathi-Bräu in Heckenhof bei Aufseß im Herzen der fränkischen Schweiz. Jetzt ist Josef “Sepp” Schmitt, Bierbrauer und Gastronom am 22. Dezember 2018 im Alter von 80 Jahren gestorben.

Josef Schmitt lernte Anfang der 50er Jahre bei der Nankendorfer Brauerei Polster Bierbrauer, legte die Meisterprüfung ab und blieb dort , bis Tucher den Betrieb übernahm. Bereits 1976 begann Schmitt, in Heckenhof wieder Kathi-Bier zu brauen, nachdem die Brauanlagen jahrelang stillgestanden waren. Als die Besitzerin Katharina Mayer, die selbst kinderlos war, im Jahr 1993 starb, erbte der Sepp Schmitt Brauerei und Gastwirtschaft.

In dieser Zeit entstand die neue Zufahrt und der große Parkplatz, vorher fuhren die Biker durchs alte Heckenhof direkt vor die Wirtshaustür.

Vor neun Jahren wurde ein neues Sudhaus eingeweiht und damit die Zukunft von Kathi-Bräu gesichert. Sepp Schmitt, der nicht Motorrad fuhr, liebte als Ausgleich die Jagd und den Gesang.

Kathi-Bräu ist seit den siebziger Jahren als Bikermekka weit über die fränkischen Grenzen bekannt. Damals waren Motorradfahrer in der fränkischen Schweiz keine gern gesehenen Gäste. Kathi Meyer dagegen hatte immer einen offene Gaststubentür. Legendär sind ihre Schinkenbrote, die in Ermangelung einer Brotschneidemaschine stets individuell ausfielen.

Bis zu 4000 motorradfahrende Gäste finden sich heute an schönen Sommerwochenenden im schattigen Biergarten ein.

Nach dem Tod von Sepp Schmitt war zunächst nicht klar, wie und ob es im bewährten Stil weiter geht. Inzwischen ist entschieden: Lebensgefährtin Gertraud Dormann und Sohn Alois Schmitt werden den Betrieb in Heckenhof wie bisher weiterführen. Das seit dem Tod des Besitzers geschlossene Gasthaus öffnet am 1. Februar wieder.



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ZWEIRAD-Kalender

Geplante Erscheinungstermine der ZWEIRAD-Ausgaben 2019 und die Messetermine im Überblick:

Kalender_2019



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Unfallakte: Rotlicht missachtet - von Bahnschranke getroffen

Am 6. April 2018 will ein 52-jähriger Motorradfahrer aus dem Großraum Coburg mit seiner BMW R 1100 R den Bahnübergang  der Regionalbahn von Coburg nach Neustadt in Rödental Oeslau überqueren. Dabei wird ihm mit rotem Blinklicht das Schließen der Schranken und Herannahen eines Zuges angezeigt. Trotzdem versucht der Motorradfahrer, noch unter der sich schließenden Halbschranke durchzutauchen.


Dies gelingt ihm nicht, die Schranke trifft ihn am Kopf und katapultiert ihn rückwärts vom Motorrad. Das Motorrad schleudert und bleibt mitten auf den Schienen des eingleisigen Bahnüberganges liegen.
Der Verunglückte versucht trotz Schädelprellung noch, seine Maschine vom Gleis zu zerren. Dies gelingt ihm aber nicht mehr. Im letzten Moment kann er zur Seite springen.

Der Lokführer des herannahenden Regionalexpress‘ erkennt die Situation und warnt mittels Pfeifsignal. Außerdem leitet er sofort eine Notbremsung ein. Trotzdem prallt die Lokomotive heftig auf das Motorrad und schiebt es noch 300 Meter vor sich her, bevor der Zug zum Stehen kommt.

Die Lokomotive hat die auf dem Gleis liegende BMW 300 Meter weit mitgeschleift. Das entstandene Feuer wurde mit Pulverlöschern bekämpft.


Durch den Zusammenprall gerät das Motorrad in Brand, das Feuer greift auch auf die Lokomotive über. Noch vor Eintreffen der sofort verständigten Feuerwehr kann es mit Pulverlöschern aus dem Zug gelöscht werden. Trotzdem entsteht an der Lokomotive ein Sachschaden von 50.000 Euro, das Motorrad Baujahr 1999 erleidet einen Totalschaden.

Was sich im ersten Moment wie eine Slapstick-Nummer anhört, ist ein Unfall, der nur mit viel Glück mit geringem Personenschaden ausging. Wäre der Motorradfahrer durch den Anprall an die Schranke bewusstlos auf den Schienen zu liegen gekommen, oder hätte nicht mehr rechtzeitig von seinem auf dem Gleis liegenden Motorrad wegspringen können, hätte ein Zusammenprall mit dem Zug für ihn normalerweise tödliche Folgen gehabt.

Auslösende Ursache des Unfalls war eine Missachtung des Rotlichts. Natürlich ist es verführerisch, wenn sich die Schranke, die erst 12 Sekunden nach dem Einschalten der roten Signallampe schließt, noch im geöffneten Zustand befindet. Automatische Halbschranken schließen aber sehr zügig und ohne Überprüfung, ob der in ihrem Schwenkbereich liegende Weg hindernisfrei ist.

Es muss auch nicht eine Halbschranke am Eisenbahnübergang in sein; immer häufiger kann heute beobachtet werden, dass Verkehrsteilnehmer noch eine Kreuzung bei bereits Rotlicht zeigender Ampel überqueren. Dieses Verhalten ist nicht nur strafbar, sondern vor allem höchst gefährlich. Im Ernstfall drohen beim Überfahren einer Ampel, die länger als eine Sekunde rot zeigt, 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

Die hohe Gefahr entsteht gerade für Motorradfahrer durch folgende Situation: Der Querverkehr fährt mit hoher Geschwindigkeit in die Kreuzung ein, weil seine Ampel beim Herannahen bereits auf Gelb und folgend auf Grün umschaltet. Er tut er dies im Glauben, die Kreuzung sei jetzt für ihn frei. Damit versuchen beide Verkehrsteilnehmer, gleichzeitig und mit großer Geschwindigkeit die Kreuzung zu passieren. Es kommt zu Unfällen, die für Motorradfahrer oft mit schweren Verletzungen verbunden sind.

Gerade Motorradfahrer sollten in der Gewissheit, in solchen Konfliktsituationen der Unterlegene zu sein, eine Portion Gelassenheit an den Tag legen. Besser einen eher unbedeutenden Zeitverlust von im Schnitt 90 Sekunden in Kauf nehmen, als „bei Dunkelgelb“ schnell noch über eine möglicherweise unübersichtliche Kreuzung zu huschen.



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Plötzliche Kehre

Am 26.7.2015 befährt ein 20-jähriger, von dem angenommen wird, dass er nicht ortskundig ist, auf einer Suzuki GSX von Ebermannstadt kommend die Staatsstraße 2260 in Richtung Gunzendorf. Auf Höhe des Steinbruchs zwischen Eschlipp und Drügendorf kommt er vor dem Eingang einer scharfen Rechtskurve durch Überbremsen des Vorderrades zum Sturz. Er überschlägt sich mit seinem Motorrad und prallt in die rechte Schutzplanke, während sein Fahrzeug von dort aus quer über die Straße in die linke Schutzplanke katapultiert wird. An dieser Stelle befindet sich zum Unfallzeitpunkt kein Unterfahrschutz. Der alleinbeteiligte Fahrer wird bei dem Unfall schwer verletzt, der Sachschaden an dem Motorrad beträgt 4.000 €.

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Druckloser Reifen

Am 28. März 2015 fährt gegen 18:00 Uhr ein 22-jähriger ortsansässiger Motorradfahrer mit seiner KTM 690 Enduro R die B 22. Sein vorausfahrender Vater hat mit seinem Motorrad einen PKW überholt, auch der Sohn überholt dieses Fahrzeug von Ketschendorf kommend am Ortsende von Seigendorf.

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Rechts oder Links

Am 5. Mai 2015 befährt um 7:20 Uhr ein Klein-Lkw-Pritschenwagen die Staatsstraße bei Speichersdorf in Richtung Windischlaibach. Wenige 100 m vor dem Ortseingang befindet sich zu diesem Zeitpunkt linker Hand eine Baustelleneinfahrt, in die der Fahrer des Klein-Lkw abbiegen möchte. Er reduziert deshalb seine Geschwindigkeit und blinkt links.

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Bikertermine


27. - 28. AprilMotorradsternfahrt

Am letzten Wochenende im April ist es wieder soweit. Kulmbach rückt in den Mittelpunkt der Bikerszene. Die Auftaktveranstaltung für Verkehrssicherheit unter dem Motto „ANKOMMEN STATT UMKOMMEN“ wirft ihre Schatten voraus. Das Bayerische Innenministerium, die oberfränkische Polizei und der Landesverband der Bayerischen Fahrlehrer initiieren mit Unterstützung der Stadt und dem Landkreis Kulmbach und der Kulmbacher Brauerei die 19. Motorradsternfahrt. Wie schon in den Jahren zuvor wird es wieder ein buntes Programm geben, u.a. mit einem Motorradkorso durch die Innenstadt, Live-Musik auf der großen Bühne, Motorrad-Action, vielen Händlerständen sowie Angeboten für Familien und Kinder. Da das Veranstaltungsgelände bei gutem Wetter aus allen Nähten platzt und selbst Motorradparkplätze knapp sind, sollte die Anreise am Sonntag nicht zu spät erfolgen. Detaillierte Informationen zum Veranstaltungsablauf, zum Programm sowie zu den kostenlos angebotenen Fahrsicherheitstrainings im Vorfeld sind bereits auf der Internetseite www.motorradsternfahrt.de abrufbar. Infos gibt es auch auf der Facebook-Seite zum Event: www.facebook.com/bikerevent

27. AprilFahrfertigkeits-Training

Fahrfertigkeits-Training der Verkehrswacht Erlangen. Beginn ist um 9.30 Uhr, der genaue Ort wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Anmeldung telefonisch unter (09131) 824-400. Teilnahmebeitrag 20.- Euro, Anmeldeschluss ist der 24. April.

28. April6. HERCULES-Tag

Ab 10 Uhr treffen sich auf dem Vorplatz des Museums Mopeds, Kleinkrafträder und Motorräder der Marke HERCULES. Außerdem findet wieder einTeilemarkt statt, das Museum mit der größten privaten HERCULES-Sammlung in Franken steht den ganzen Tag für Besucher offen. Um 14 Uhr starten die Teilnehmer auf ihren 2-Takt-Maschinen (nur Großschild) zu einer Ausfahrt und treffen gegen 16 Uhr wieder am Museum ein. Danach gibt es 2-Taktgespräche. Der Eintritt zum Treffen ist frei, für Speis und Trank gesorgt. Auch andere Marken mit 2-Takt-Fahrzeugen wie ZÜNDAPP, KREIDLER, PUCH o.ä. sind als Gäste herzlich willkommen.

28.AprilStartertour (Weinberge Unterfrankens)

Treffpunkt: 10:00 Uhr am Aldi Parkplatz in 96149 Breitengüßbach, Gewerbepark 1 Länge der Tour: ca. 200 km, Beschreibung: Die Tour führt über gut gepflegte, aber doch kurvenreiche Straßen, in den, zu dieser Jahreszeit, wärmeren Teil Frankens. Vorbei an Weinbergen, dem Main und malerischen Orten, bis zu einem Gasthaus in dem wir gemeinsam ein leckeres Mittagessen einnehmen. Anschließend geht es wieder Richtung Oberfranken, wo die Tour so gegen 17:00 am Startpunkt endet. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei, es gibt ausreichend Pausen, reichlich Zeit für Gemeinschaft und Benzin reden ist eingeplant. Mehr Infos gibt es unter WWW.CMF-Franken.de

4. MaiTraditioneller MoGo in Handthal

Traditionelles Anlassen der Motorrad-Freunde Handthal mit MoGo in 97516 Handthal auf dem Freigelände vor dem Schoppenstübla. Ab 12 Uhr Kaffee/Kuchen, 15 Uhr MoGo mit Segnung, anschließend Grillfest. Info 09382 8976


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Bikermessen

Der jährliche Szenetreffpunkt zum Saisonstart in Lichtenfels, Neumarkt/Opf. und Fürth.
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