Heimatzeitung der fränkischen Biker seit 1985

Seit 1985 informiert die Heimatzeitung der fränkischen Biker Motorradbegeisterte z.B. mit regionalen Szeneneuheiten, Bikerterminen, einem kostenlosen Kleinanzeigenmarkt, Testberichte und Tourenvorschlägen.

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ZWEIRAD bildet seit 1999 zusammen mit den regionalen Motorradzeitschriften kradblatt und bmm (Badisches Motorradmagazin) den Deutschen Motorradpresseverbund DMPV.

 

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ZWEIRAD News

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Kathi-Bräu-Chef Sepp Schmitt ist tot

 

Er war seit dem Tod der namensgebenden Wirtin Kathi Meyer der Chef der bekannten Kathi-Bräu in Heckenhof bei Aufseß im Herzen der fränkischen Schweiz. Jetzt ist Josef “Sepp” Schmitt, Bierbrauer und Gastronom am 22. Dezember 2018 im Alter von 80 Jahren gestorben.

Josef Schmitt lernte Anfang der 50er Jahre bei der Nankendorfer Brauerei Polster Bierbrauer, legte die Meisterprüfung ab und blieb dort , bis Tucher den Betrieb übernahm. Bereits 1976 begann Schmitt, in Heckenhof wieder Kathi-Bier zu brauen, nachdem die Brauanlagen jahrelang stillgestanden waren. Als die Besitzerin Katharina Mayer, die selbst kinderlos war, im Jahr 1993 starb, erbte der Sepp Schmitt Brauerei und Gastwirtschaft.

In dieser Zeit entstand die neue Zufahrt und der große Parkplatz, vorher fuhren die Biker durchs alte Heckenhof direkt vor die Wirtshaustür.

Vor neun Jahren wurde ein neues Sudhaus eingeweiht und damit die Zukunft von Kathi-Bräu gesichert. Sepp Schmitt, der nicht Motorrad fuhr, liebte als Ausgleich die Jagd und den Gesang.

Kathi-Bräu ist seit den siebziger Jahren als Bikermekka weit über die fränkischen Grenzen bekannt. Damals waren Motorradfahrer in der fränkischen Schweiz keine gern gesehenen Gäste. Kathi Meyer dagegen hatte immer einen offene Gaststubentür. Legendär sind ihre Schinkenbrote, die in Ermangelung einer Brotschneidemaschine stets individuell ausfielen.

Bis zu 4000 motorradfahrende Gäste finden sich heute an schönen Sommerwochenenden im schattigen Biergarten ein.

Nach dem Tod von Sepp Schmitt war zunächst nicht klar, wie und ob es im bewährten Stil weiter geht. Inzwischen ist entschieden: Lebensgefährtin Gertraud Dormann und Sohn Alois Schmitt werden den Betrieb in Heckenhof wie bisher weiterführen. Das seit dem Tod des Besitzers geschlossene Gasthaus öffnet am 1. Februar wieder.



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ZWEIRAD-Kalender

Geplante Erscheinungstermine der ZWEIRAD-Ausgaben 2019 und die Messetermine im Überblick:

Kalender_2019



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Unfallakte: Rotlicht missachtet - von Bahnschranke getroffen

Am 6. April 2018 will ein 52-jähriger Motorradfahrer aus dem Großraum Coburg mit seiner BMW R 1100 R den Bahnübergang  der Regionalbahn von Coburg nach Neustadt in Rödental Oeslau überqueren. Dabei wird ihm mit rotem Blinklicht das Schließen der Schranken und Herannahen eines Zuges angezeigt. Trotzdem versucht der Motorradfahrer, noch unter der sich schließenden Halbschranke durchzutauchen.


Dies gelingt ihm nicht, die Schranke trifft ihn am Kopf und katapultiert ihn rückwärts vom Motorrad. Das Motorrad schleudert und bleibt mitten auf den Schienen des eingleisigen Bahnüberganges liegen.
Der Verunglückte versucht trotz Schädelprellung noch, seine Maschine vom Gleis zu zerren. Dies gelingt ihm aber nicht mehr. Im letzten Moment kann er zur Seite springen.

Der Lokführer des herannahenden Regionalexpress‘ erkennt die Situation und warnt mittels Pfeifsignal. Außerdem leitet er sofort eine Notbremsung ein. Trotzdem prallt die Lokomotive heftig auf das Motorrad und schiebt es noch 300 Meter vor sich her, bevor der Zug zum Stehen kommt.

Die Lokomotive hat die auf dem Gleis liegende BMW 300 Meter weit mitgeschleift. Das entstandene Feuer wurde mit Pulverlöschern bekämpft.


Durch den Zusammenprall gerät das Motorrad in Brand, das Feuer greift auch auf die Lokomotive über. Noch vor Eintreffen der sofort verständigten Feuerwehr kann es mit Pulverlöschern aus dem Zug gelöscht werden. Trotzdem entsteht an der Lokomotive ein Sachschaden von 50.000 Euro, das Motorrad Baujahr 1999 erleidet einen Totalschaden.

Was sich im ersten Moment wie eine Slapstick-Nummer anhört, ist ein Unfall, der nur mit viel Glück mit geringem Personenschaden ausging. Wäre der Motorradfahrer durch den Anprall an die Schranke bewusstlos auf den Schienen zu liegen gekommen, oder hätte nicht mehr rechtzeitig von seinem auf dem Gleis liegenden Motorrad wegspringen können, hätte ein Zusammenprall mit dem Zug für ihn normalerweise tödliche Folgen gehabt.

Auslösende Ursache des Unfalls war eine Missachtung des Rotlichts. Natürlich ist es verführerisch, wenn sich die Schranke, die erst 12 Sekunden nach dem Einschalten der roten Signallampe schließt, noch im geöffneten Zustand befindet. Automatische Halbschranken schließen aber sehr zügig und ohne Überprüfung, ob der in ihrem Schwenkbereich liegende Weg hindernisfrei ist.

Es muss auch nicht eine Halbschranke am Eisenbahnübergang in sein; immer häufiger kann heute beobachtet werden, dass Verkehrsteilnehmer noch eine Kreuzung bei bereits Rotlicht zeigender Ampel überqueren. Dieses Verhalten ist nicht nur strafbar, sondern vor allem höchst gefährlich. Im Ernstfall drohen beim Überfahren einer Ampel, die länger als eine Sekunde rot zeigt, 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

Die hohe Gefahr entsteht gerade für Motorradfahrer durch folgende Situation: Der Querverkehr fährt mit hoher Geschwindigkeit in die Kreuzung ein, weil seine Ampel beim Herannahen bereits auf Gelb und folgend auf Grün umschaltet. Er tut er dies im Glauben, die Kreuzung sei jetzt für ihn frei. Damit versuchen beide Verkehrsteilnehmer, gleichzeitig und mit großer Geschwindigkeit die Kreuzung zu passieren. Es kommt zu Unfällen, die für Motorradfahrer oft mit schweren Verletzungen verbunden sind.

Gerade Motorradfahrer sollten in der Gewissheit, in solchen Konfliktsituationen der Unterlegene zu sein, eine Portion Gelassenheit an den Tag legen. Besser einen eher unbedeutenden Zeitverlust von im Schnitt 90 Sekunden in Kauf nehmen, als „bei Dunkelgelb“ schnell noch über eine möglicherweise unübersichtliche Kreuzung zu huschen.



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Kennenlernen und cruisen

Für gesellige Biker bieten wir Ihnen ein übersichtliches Verzeichnis von regionalen Clubs und Treffs.

Club-Suche

Bikermessen

Hier finden Sie alle Infos zu unseren jährlichen Bikermessen – Aussteller, An- und Abreise und Besucherinformationen.

Obermain-Bike
Pures Bikerfeeling in Lichtenfels

Jura-Bike
Das Bikerevent in Neumarkt

Franken-Bike
Die schönste Motorradmesse Deutschlands


bikermessen.de

Bikertermine

09. - 10. MärzFRANKEN-BIKE

Bereits zum 15. Mal öffnet die regionale Kultveranstaltung FRANKEN-BIKE (früher Bike & Fun) in der Fürther Stadthalle ihre Tore. Die Besucher erwartet pünktlich zum Saisonstart neben allen schon verfügbaren Neufahrzeugen auch Bekleidung, Zubehör, Technik und Motorradtouristik. Außerdem wird es 2019 erstmals eine Pröbefahrtaktion auf aktuellen Harley-Davidson-Testbikes geben. Längst ist die FRANKEN-BIKE ein gern genutzter Pflichttermin der fränkischen Motorradszene zum Start in die neue Saison. Hier werden nicht nur "Moppeds geguggt", sondern auch mit Freunden Termine für erste Ausfahrten geplant, neue Bekleidung angeschafft oder interessante Gespräche mit den Branchenspezialisten geführt. Mehrere Clubs, Interessengemeinschaften und Vereine stellen wieder ihre Aktivitäten vor. Beliebter Treffpunkt ist auch die "Messe vor der Messe" auf dem Motorradparkplatz vor der Fürther Stadthalle. Bei passendem Wetter parken hier ein paar hundert Bikes und animieren zur Begutachtung. Der veranstaltende ZWEIRAD-VERLAG ist mit seinem kompletten Buchprogramm vertreten; außerdem bkönnen die Besucher die Redakteure der "weltgrößten fränkischen Motorradzeitung" einmal persönlich kennenzulernen. Geöffnet ist die schönste Motorradmesse Deutschlands am Samstag von 12 bis 18 Uhr, am Sonntag von 10 - 17 Uhr. Der Eintritt kostet 6,- Euro, Kinder bis 14 Jahre frei. Ein Auslassstempel vom Samstag ermöglicht den kostenlosen Zutritt am Sonntag. Der Kartenvorverkauf an der Tageskasse startet am Samstag bereits um 10 Uhr. Alle weiteren Infos unter www.bikermessen.de

7. AprilFrühjahrseröffnungsfahrt

Frühjahrseröffnungsfahrt des MC „Schwarze Katze“ e.V. Coburg. Treffpunkt: Parkplatz Anger in Coburg um 13.00 Uhr. Wir wollen bei einer Ausfahrt mit Freunden und Gleichgesinnten die neue Motorradsaison eröffnen. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Kontakt: MC Schwarze Katze Coburg, Tel. (0171) 3202322 o. (0173) 9464765 o. E-Mail: mmheider@t-online.de o. web: www.mcschwarzekatzeco.de



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Aus Fehlern lernen – Unfälle vermeiden

Die Unfallakte wird in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Oberfranken produziert. Durch Analyse realer Unfallereignisse soll eine Sensibilisierung der Motorradfahrer in besonderen Verkehrssituationen gefördert werden.

Unfallakte