Kevin Gallas hat als erster deutscher Motorradfahrer das Africa Eco Race (AER) von Tanger nach Dakar gewonnen. Yamaha triumphierte mit vier weiteren Ténéré 700 unter den ersten sieben Plätzen und bewies, dass das Zweizylinder-Adventure-Bike den leichten 450er-Rallyemaschinen in der Wüste ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen ist.

Die Entscheidung in Dakar fiel in einem Herzschlagfinale nach über 6000 Kilometern. Kevin Gallas gewann das Rennen mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 41 Sekunden vor seinem Markenkollegen Paulin Gautier rettete. Komplettiert wurde der Erfolg von Yamaha durch den zweiten deutschen Piloten Mike Wiedemann, der Platz 4 in der Gesamtwertung und Platz 3 in der Big-Bike-Klasse belegte. Gallas hatte im November bereits die Addax Rally in Marokko mit der Ténéré gewonnen.
Betreut wurde das gesamte Aufgebot vom „Ténéré Spirit Experience“-Team unter der Leitung von Marc Bourgeois. Das Konzept ist im Rallye-Sport einzigartig und schlägt die Brücke zwischen Profisport und Kunden-Abenteuer. Das Aufgebot gliedert sich in die offiziellen Werkspiloten (wie Alessandro Botturi und Paulin Gautier), unterstützt Top-Fahrer wie Kevin Gallas und ambitionierte Privatfahrer. In der Raid-Kategorie können dann auch noch Ténéré-Besitzer das Abenteuer Afrika hautnah erleben. Auf angepassten, einfacheren Routen genießen sie das „Sahara-Feeling“, ohne die extremen sportlichen Herausfporderungen und den Zeitdruck des Rennens.
Der Besondere dabei: Egal ob Dakar-Legende oder Raid-Teilnehmer – alle sind Fahrer Teil desselben Teams. Die Kunden profitieren von der vollen technischen Unterstützung durch die Crew von Marc Bourgeois und sind komplett in das Bivouac-Leben integriert. Man isst gemeinsam, schläft im selben Paddock und teilt die Leidenschaft für das Motorradfahren in der Wüste. (aum)




