Der monatliche Nürnberger Hercules-Stammtisch im Merk Motormuseum (immer 1. Donnerstag im Monat ab 19 Uhr) bekam im Juli prominenten Besuch: Arnulf Teuchert, der letzte Hercules Werksfahrer brachte nicht nur seine Hercules GS 80, sondern auch einen Stapel Bücher über genau dieses Motorrad mit.
Ebenfalls an diesem Abend anwesend: Peter Muschweg, der zusammen mit Heinz Blendinger unter der Leitung von Konstrukteur Günther Dotterweich für die Herstellung und den Service des Teuchert‘schen Wettbewerbsmotorrades zuständig waren.
Arnulf, der mit der Maschine noch heute bei Klassik-Veranstaltungen kräftig am Seil zieht, ist auch 40 Jahre später von der Qualität des Prototyps begeistert: „Michael Schafleitners geniales Getriebe funktioniert bis heute tadellos und am Fahrwerk gab‘s bisher außer ein paar Kleinigkeiten auch nichts zu reparieren.“ Man bedenke: Es handelt sich nicht um ein Hobbyfahrzeug, sondern eine Wettbewerbs-Enduro, bei der durch das hubraumbedingt fehlende Drehmoment im Schnitt alle 10 Sekunden geschaltet werden muss. Natürlich ohne Kupplung!
Arnulf Teuchert nahm sich viel Zeit für die Stammtischmitglieder und gab in bester Erzähllaune manche Episode aus der Zeit, in der Hercules mit der kleinen blauen Maschine dem Erzrivalen Zündapp den Titel entreißen konnte, zum Besten.
Wer sich für das Buch mit der ausführlichen Beschreibung über die Entstehungsgeschichte der Hercules GS 80 interessiert: Bestellungen per Mail an den Autor und Verleger arnulf-teuchert@t-online.de


