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Fernwehblues

Was tun, wenn einen jungen Menschen das Fernweh gepackt hat? In den Nachkriegs- und Wirtschaftswunderjahren gab es noch keine billigen Flugreisen zu fernen Zielen, dafür aber motorisierte Zweiräder aller Leistungsklassen. Deren technischer Zustand forderte oft das Abenteuer schon hinter der nächsten Straßenkurve förmlich heraus. Ob mit einer Honda Monkey an einem Tag durch halb Deutschland, dem Vesparoller von Nürnberg an den Gardasee, oder mit Freunden auf Kleinkrafträdern für eine Nacht ans Mittelmeer – all diese Begebenheiten finden sich in den 21 Kurzgeschichten der fränkischen Autoren wieder. Oft lautet deren letzter Satz: auch wenn das Abenteuer anders als geplant endete, war es doch das Schönste in meinem ganzen Leben.

Unsere Erzähler nehmen den Leser mit in eine andere Zeit: ohne Navigationsgeräte, weltweit verfügbarem Internet und technisch perfekter Motorräder. Dafür waren die Haare meist lang und die Dorfpolizisten wachsam. Dann wurde zum Beispiel ein in der Garage verstecktes Moped schnell umlackiert. Aber nur auf einer Seite.

Selbst gebastelte Schneeketten, Kerzenbrücken, Plattfüße, eine renitente Schafherde, Isomatten aus Kartoffelsäcken mit Heufüllung und hilfsbereite italienische Werksmechaniker – dieses Buch steckt voll liebevoll erzählter Geschichten und zeitgenössischen Fotos aus den Alben der Autoren.

Ein Buch für ältere Leser, die sich in vielen Passagen wiedererkennen werden. Junge Leser müssen dagegen feststellen, dass ihre Eltern beim Erzählen alter Moped- und Motorradgeschichten nichts übertrieben haben ...

ISBN 978-3-929136-12-8, 21 x 14,8 cm, 132 Seiten, 65 Fotos, Paperback, 14,80 €

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Fränkisches Motorradwanderbuch

Gerade einmal 1.025 Kilometer sind alle 10 Tourenvorschläge in diesem Buch lang. Es geht also nicht ums Kilometer bolzen, sondern um intensive Fahrerlebnisse fern von überlaufenen Ausflugsrouten. Autor Mathias Thomaschek hat mit Unterstützung von Gregor Schinner jede Tour Meter für Meter abgefahren, unterwegs oft noch die Routenführung optimiert, und dabei auf Dinge geachtet, die entlang der Straße auftauchten. Deshalb findet der Leser in diesem Buch neben detaillierten Wegbeschreibungen, auch zahlreiche spannende und amüsante Geschichten, die von der Gegend, ihren Menschen und nicht immer nur vom Motorradfahren handeln. Das Buch trägt bewusst den Begriff „Wander" im Titel. Es soll zum beschaulichen Dahingleiten animieren – egal, ob auf einem Roller, einem Chopper, einem Touren- oder Sportmotorrad. Über 120 Fotos zu den einzelnen Touren machen Lust auf die zwischen 89 und 139 Kilometer langen Touren, deren Start- und Zielpunkt innerhalb der Metropolregion Nürnberg schnell und einfach zu erreichen ist. Das „Fränkische Motorradwanderbuch" ist deshalb ein Buch zum Verlieben: In Frankenland mit seinen vielen stillen Ecken und Gegenden, deren Charme, der oft erst beim genauen Hinsehen, dann aber umso intensiver wirkt.

ISBN 978-3-929136-11-1, 24 x 17 cm, 96 Seiten, 128 Fotos, Wire O-Bindung, 19,90 €

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Grenzlandfahrt: Spurensuche mit dem Motorrad

Was blieb von der ehemaligen DDR-Grenze zwischen Thüringen, Sachsen und Bayern im Jahr 22 nach der Wende? Mathias Thomaschek hat auf einer 333 Kilometer langen Motorradreise nachgesehen. Dabei sprach er auch mit Menschen, die diese Grenze hautnah erlebten. Dazu beschreibt er seine eigenen Erinnerungen an Begegnungen mit dem anderen deutschen Staat vor und nach der Wende. Sein Ziel der Grenzlandfahrt: Zeit lassen, und möglichst nah an der ehemaligen Grenzlinie reisen. Dort entdeckte er neben vielen sehenswerten Geschichtsorten auch herrliche kleine Motorradstraßen zwischen dem Dreiländereck in Hochfranken und der Wasserkuppe in der Rhön. Entstanden ist daraus eine gelungene Mischung aus Motorradreiseführer, Fotobuch und kurzweiliger Zeitgeschichte mit vielen weiteren Fotos und Texten, die im ZWEIRAD keinen Platz mehr fanden.

ISBN 978-3-929136-10-4, DIN A 5, 76 Seiten, 58 Fotos, Hardcover, 12,95 €

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Die Motorradrennen auf dem Frohburger Dreieck

as zwischen Leipzig und Chemnitz liegende Städtchen Frohburg wurde erst relativ spät Austragungsort von Motorradrennsportveranstaltungen. Im Jahr 1960 trug man das erste Rennen auf dem 5,8 Kilometer langen Straßenkurs aus, der wegen seiner Dreiecksform den Namen "Frohburger Dreieck" erhielt. Zwar erreichte das Frohburger Dreieck nie die hohe internationale Popularität wie die Rennstrecke in Schleiz oder der Sachsenring, trotzdem gibt es auch heute noch viele Fans der Naturrennstrecke, auch wenn dort keine Prädikatsläufe mehr stattfinden. Der Autor des Buches Rainer H. Roßdeutscher ist einer von ihnen. Akribisch hat er Ereignisse und Ergebnisse vom ersten Rennen bis zum Jahr 1995 zusammen getragen und seine Texte mit einer gehörigen Portion Lokalpatriotismus gewürzt. Da spürt der Leser förmlich das Daumendrücken für die einheimischen Rennfahrer, der oft mit unterlegenem Material antraten. Zahlreiche Fotografen haben dazu ihre Bilddokumente beigesteuert. Entstanden ist ein umfassendes Buch für Fans und Fahrer, die sich gern an die letzten 35 Jahre Rennsportgeschichte auf dem Frohburger Dreieck zurück erinnern.

ISBN 3-9291 136-06-0, DIN A 5, 128 Seiten, 90 Abbildungen, Taschenbuch 15,00 €

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Als auf dem Norisring noch Motorräder fuhren

Bereits 1947, als der deutsche Wiederaufbau langsam anlief, starteten auf dem Norisring in Nürnberg erstmals Motorradrennfahrer. Welche Enthusiasten müssen das damals gewesen sein, die in Zeiten großer materieller Not schon wieder an ihren Sport dachten. Die heute international bekannte Rennstrecke stand bis 1976 bei den Motorradrennsportfreunden hoch im Kurs. Sie sah neben zahlreichen Lokalmatadoren Größeren wie „Schorsch“ Meier, Heiner Fleischmann, Hermann Böhm, Max Deubel auch noch Weltmeister wie Toni Mang, Dieter Braun und Giacomo Agostini. Autor Thomas Reinwald ist es gelungen, nicht nur Rennatmosphäre, sondern in Anekdoten rund um die Strecke auch den Zeitgeist einer Epoche darzustellen, in der es mit der Motorradindustrie erst stetig begrauf, dann steil begrab – und schließlich nochmals bergauf ging. Die Dokumentation wäre unvollständig, würden nicht auch die beiden Vorkriegsrennen im Jahr 1938 und 1939 dargestellt werden. Das Matrerial dazu ist dürftig; was noch vorhanden war, findet sich in diesem Buch. „Als auf dem Norisring noch Motorräder fuhren“ ist eine umfassende Dokumentation über das Renngeschehen mit über 100 Fotos, zahlreichen Streckenskizzen und Dokumenten über die Motorradära auf dem Norisring. Ein Buch für alle, die damals noch dabei gewesen waren – oder gern dabei gewesen wären.

ISBN 3-9291 36 02-3 DIN A 5, 108 Seiten, 112 Fotos, Taschenbuch, 11,00 €

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